Water.Korotkov.org

Water research

Über Hydrodynamisierung, Information und Leben

Posted by admin on October - 31 - 2011

Über Hydrodynamisierung, Information und Leben

Herbert J. Klima *, * Akademie für Holistische Kultur Wien, **

Alexander Steinke  EL-Technologie GmbH

 

„Was heute noch als wahr genannt,

wird morgen vielleicht als falsch erkannt“

 

1. Einführung

Die „Dynamisierung von Wasser“ oder „Hydrodynamisierung“ ist eine physikalische Art der Wasseraufbereitung, die in einer «Dynamisierungsmaschine» durchgeführt wird. Dabei wird die flüssig-kristalline und damit geometrisch beschreibbare Clusterstruktur des Wassers durch mechanisch erzeugte Wirbelströmungen und schwache Magnetfelder physikalisch beeinflusst. Das Wasser erhält definierte Informationen: es wird dynamisiert.

 

Diese auf dem erste Blick komplizierte Darstellung der „Dynamisierung von Wasser“ wird aber verständlich, wenn wir – wie in der weiteren Folge gezeigt wird – die Bedeutung der verwendeten Begriffe klären. Jede Sprache verwendet Fachwörter mit entsprechender Bedeutung; wir gebrauchen täglich einige davon, machen uns aber selten Gedanken über deren Bedeutung und deren Zusammenhänge in Sätzen.

 

Um es aber vorerst auf einfache Weise zu sagen: „Dynamisiertes Wasser“ hat Eigenschaften, die denen des natürlichen Quellwassers gleichen. Welche aber sind diese Eigenschaften des natürlichen Quellwassers? Diese Eigenschaften wollen wir nun mit dem Begriff der Ordnung verbinden: man kann sie dann nicht nur verstehen, sondern sogar mathematisch unterlegen.

 

2. Was bedeutet Mathematik?

 

Was bedeutet der Begriff Mathematik? Im Griechischen bedeutet mathema bzw. maqemam die Wissenschaft, die Lehre, das Lernen. Mathematik kann daher als die Kunst des Lernens gedeutet werden. In maqema steckt auch thema bzw. qema das Gesetz, damit auch das Geistige und letztlich das Göttliche. In allen Kulturen, daher auch in den Hochkulturen der Babylonier, Ägypter und Griechen spielte das Göttliche, aus dem das Geistige und damit das Gesetz hervorging, eine zentrale Rolle. In dieser Hinsicht kann die Mathematik, die ursprünglich eine Schöpfung der Babylonier war, nicht von der Gottesgelehrsamkeit getrennt werden. Sie wurde danach vor allem von griechischen Philosophen (Thales, Pythagoras, Platon) übernommen und von den großen antiken Mathematikern (Euklid, Heron, Archimedes) in Alexandrien weiter entwickelt und kultiviert.

 

Das polare Gegenstück, das Komplement, zum maqema bzw. dem Geist, ist die Materie, die vor allem von den griechischen Materialisten (Leukipp, Demokrit, Aristoteles) als grundlegend favorisiert wurde. Berühmt geworden ist das so genannte Platonische Dreieck, das an der Basis die Begriffe „Geist“ und „Materie“ trägt – und an der Spitze das „Göttliche“ als „Platonische Ideen“. Wie sagte doch der kluge Scholastiker Petrus Abelard auf wunderbare Weise: „Die Platonischen Ideen findet man vor den Dingen (der Materie) als Gottes schöpferische Gedanken, in den Dingen als Ähnlichkeiten ihrer Eigenschaften und nach den Dingen als abstrakte Begriffe“.

 

Daher  kann es der Sinn und Zweck eines erfüllten Lebens sein, diese Polaritäten aus „Geist“ und „Materie“ zu überwinden und zur Einheit bzw. zum Ganzen, zur Spitze des Platonischen Dreiecks zurückzukehren: zum Göttlichen und seiner kosmischen Vernunft, wie sie auch als denknotwendige Wahrheit in der Mathematik und damit auch in der Geometrie vorherrscht.

Ein wichtiger Teilbereich der Mathematik ist nämlich die Geometrie. Was aber bedeutet der Begriff Geometrie? Im Griechischen heißt „geos“ die Erde und „metros” das Maß. Es liegt also ein göttliches Erdmaß im Wesen der Geometrie. Was  sich geometrisch verhält, hat daher viel mit Regelmäßigkeit und Ordnung zu tun, wie es auf ideale Weise in den fünf Platonischen Körpern als regelmäßige Polyeder (Tetraeder, Hexaeder, Oktaeder, Dodekaeder, Ikosaeder) verwirklicht ist.

 

3. Über die Energie und die Umwandlung ihrer Formen

 

Das Bindeglied zwischen dem „Geist“, der die ewigen kosmischen Gesetze repräsentiert, und der „Materie“, deren Wesen in der Veränderung liegt, ist die Energie. Einerseits hat die Energie Anteil an der Ewigkeit, da für sie der wichtigste Erhaltungssatz der Physik gilt, und andererseits hat sie Anteil am Wandel, da sie sich von einer Form in eine andere wandeln kann (Kernenergie, Sonnenenergie, elektromagnetische Energie, Bioenergie, mechanische Energie, Wärmeenergie etc.). Dabei gilt für die Richtung der Umwandlung der Energie ein wichtiges kosmisches Prinzip: das Prinzip der maximalen Entropie, das man auch Prinzip des Todes nennt. Nach diesem Prinzip erfolgt die Umwandlung der unterschiedlichen Energieformen in geschlossenen Systemen immer in Richtung zunehmender Unordnung, an deren Ende die Wärmeenergie und aus biologischer Sicht der Tod stehen.

Wird einem Stoff bzw. einer kristallisierten Materie – beispielsweise einem Wasserkristall – Wärmeenergie zugeführt, so verflüssigt sich der Kristall bei einer bestimmten Schmelztemperatur: die Regelmäßigkeit des Kristalls geht verloren, die Unordnung des Stoffes wächst. Wenn sich umgekehrt flüssige Materie – wie beispielsweise flüssiges Wasser – durch Abkühlung verfestigt und kristallisiert, so erfolgt eine Umwandlung in umgekehrter Richtung, nämlich in Richtung zunehmender Ordnung, wie man am nachfolgenden Bild eines wunderschönen Wasserkristalls sehen kann.

 

 

 

Bild1: Wasserkristall nach Masaro Emoto

Foto von Rasmus Gaupp-Berghausen Leiter des Labors von Masaro Emoto in Europa Hado Life Europe.

 

Die gleiche wunderbare Ordnung wie beim Wasserkristall gilt auch für einen Bergkristall, der aus Quarz bzw. kristallisiertem Siliziumoxid besteht. Er hat ein trigonales Kristallsystem, das eng mit dem hexagonalen System des Platonischen Körpers verwandt ist.

 

 

 

Bild 2 eines Bergkristalls

 

Wir wissen zwar aus Erfahrung, dass es niemals zwei gleiche materialisierte Bergkristalle gibt, dennoch legt uns die Geometrie nahe, dass jeder Bergkristall immer dieselbe geometrische Kristallklasse aufweist und mit dem Hexaeder der Platonischen Körpern verwandt ist.

 

4. Über die Ordnung der Kristalle und Salbung des Christos

 

Ein Kristall ist demnach ein materialer Ausdruck hoher geometrischer Ordnung und Regelmäßigkeit. Beamte und Priester als Hüter hoher gesellschaftlicher Ordnung (Pharaonentum, Königtum) wurden unter den Ägyptern und Babyloniern vom Herrscher (Pharao, König) zur Einweihung mit einem Salböl gesalbt, einer Mischung aus Olivenöl Myrre, Zimt, Kalmus und Cassia. Diese Salbung hatte die Aufgabe, die Ordnung der Herrschaft nicht nur zu bewahren, sondern sie zu optimieren. Einen derartig Gesalbten nannte die Hebräer später „Messias“, der von Jahwe gesalbt wurde, um das Reich Gottes auf Erden zu errichten und zu bewahren. Die antiken Griechen nannten einen Gesalbten „Christos“.

 

Jesus von Nazareth ist nach Auffassung der Christen der von Gott Gesalbte, den man im Griechischen „Christos“ und im Lateinischen „Christus“ nennt. Nach Auffassung der jüdischen Theologen ist Jesus jedoch nicht der Gesalbte bzw. Christos, weil auf Erden immer noch Unordnung, Krieg und Uneinigkeit herrschen.

 

Vor Tausenden von Jahren, als es noch gar keine Christen gab, nannte man schon im antiken Griechenland den Hüter der Ordnung „Christos“ – und dabei ging es den antiken Griechen nicht nur um die äußere Ordnung des Reiches, die es zu bewahren galt, sondern auch um die innere Ordnung des menschlichen Geistes, die man Bewusstsein nennt. Das eigentliche Ziel in einem Menschenleben war es, den inneren „Christos“ zu finden, zu heben und zu vervollkommnen. Der wahre Zweck des Lebens ist daher, dieses Christos-Bewusstsein so weit zu entwickeln, dass wir ein All-Bewusstsein bekommen, einen Christ-all.

 

Was ist nun ein Christ-all  bzw. Krist-all wirklich?  Welche Macht und welche Gesetze stecken dahinter, dass beispielsweise Bergkristalle einen so perfekten und immer gleichen geometrischen Aufbau haben. Und um diese Geometrie der Kristalle geht es uns hier, um die Form der Kristalle und um die Einflüsse, welche es ermöglichen, dass Kristalle in diese wunderbare Form gebracht werden: es geht um Information!

 

5. Über Information und Leben

 

Was ist Information überhaupt?  Dieses Wort drückt schon aus, was es bedeutet könnte: nämlich einen bestimmten Stoff in seine Form zu bringen bzw. wieder zurückbringen oder in einem Lebewesen Bewusstsein zu schaffen bzw. dessen Geist zu perzipieren..

 

Mit Information und Materie befasst sich nicht nur die Physik im allgemeinen, sondern auch die Biophysik im speziellen. Der Begriff Biophysik setzt sich zusammen aus den griechischen Begriffen βίοςbios, was „Leben“ bedeutet, und φυσικήphysike, was „Natur“ heißt. Konventionelle Physiker verstehen unter Physik üblicherweise die „Lehre von der unbelebten Materie“ und traditionelle Biologen unter Biologie die „Lehre von der belebten Materie“. Es scheint daher, dass der Begriff „Biophysik“ zunächst einen Widerspruch in sich darstellt.

 

Allerdings muss beachtet werden, dass die Zellen aller Lebewesen – ob Einzeller oder Mehrzeller – aus unbelebter Materie (Atomen, Molekülen und makromolekularen Verbänden) aufgebaut sind. Die Grundprozesse der Biologie müssen also auch den Gesetzen der Physik gehorchen. Dazu zählt man nicht nur die Gesetze der Thermodynamik des Gleichgewichtes, die das schon angeführte Prinzip der maximalen Entropie bzw. der Unordnung als Prinzip toter Systeme enthält, sondern auch die Gesetze der Thermodynamik offener, dissipativer  Systeme fern vom thermodynamischen Gleichgewicht, die auch lebende Prozesse erklären können und für deren Entdeckung im Jahre 1977 der Nobelpreis für Chemie an den belgische Physikochemiker Ilya Prigogine vergeben wurde.

 

Begreift man außerdem die Physik im modernen Sinne als Wissenschaft von den Eigen-schaften und dem Verhalten der Materie und der Felder (somit generell von Stoffen, egal ob klassisch oder quantisiert) in Raum und Zeit, so wird klar, dass auch alle biologischen Prozesse den Gesetzen einer systemisch orientierten klassischen Physik und Quantenphysik genügen müssen.

 

Die Biophysik befasst sich daher mit den Zuständen und Zustandsänderungen des lebendigen Organismus, sei es bei Pflanzen, bei Tieren oder auch beim Menschen. Wenn wir bloß die Materie und ihre Felder betrachten, so müssen wir anerkennen, dass jede Materie und jedes zugehörige Feld – ob anorganisch oder organisch – aus so genannten Elementarteilchen wie Elektronen, Quarks und Photonen aufgebaut  ist. Diese Teilchen bilden schließlich Atome und Moleküle, zwischen denen elektromagnetische Feldquanten bzw. Photonen wechselwirken und die man für biologische Systeme auch „Biophotonen“ nennt.

 

Da Materie bzw. Masse m und Energie E untrennbar verbunden sind, wie man Einsteins berühmter Formel E = mc2 (c ist die Lichtgeschwindigkeit) entnimmt, geht es in der Biophysik weniger um Energie, die ja eine Erhaltungsgröße ist, sondern um die Bereitstellung von Information für Organellen, die aus vielen Atomen und Molekülen sowie Makro-molekülen bestehen. Man kann diese Behauptung, wonach es in der Biologie mehr um Information als um Energie bzw. Masse geht, sehr dramatisch darstellen: wird ein Säugling geboren, so wiegt er beispielsweise 2 Kilogramm; stirbt er unmittelbar darauf, weil sein Herz versagt, so hat er noch immer die gleiche Masse, wie man durch Abwägen feststellen kann. Was also hat sich durch den Übergang von Leben in den Tod verändert? Es ist die Ordnung, die geordnet Form, die Information, die ein Lebewesen von einem Toten unterscheidet!

 

 

 

Da lebende Systeme überwiegend elektromagnetische Systeme sind, benutzt man zum Verständnis der Zustände und Zustandsänderungen biologischer Systeme in der Biophysik neben den physikalischen Gesetzen der Mechanik und Hydrodynamik vor allem die physikalischen Gesetze der Elektrodynamik bzw. der Quantenelektrodynamik. Gerne stellt man diesen physikalischen Disziplinen in der Biophysik noch ein „Bio“ vor und bezeichnet sie dann mit „Biomechanik“ oder „Bioelektrodynamik“, ähnlich wie man statt Photonen dann „Biophotonen“ sagt.

 

Das biologische Verhalten ist aber vor allem und überwiegend ein systemischer Prozess, der innig mit dem Informationsbegriff und Prigogines Gesetzen der Thermodynamik offener dissipativer Systeme zusammenhängt. Lebende Systeme müssen sich nämlich – wie es schon der geniale Physiker Erwin Schrödinger erkannte – fern vom Zustand der maximalen Entropie bzw. Unordnung aufhalten, um zu überleben. Sie müssen all die Entropie bzw. Unordnung, die ein lebendes System ständig zur Aufrechterhaltung der Gleichgewichtsferne bzw. des Lebens bei der Umwandlung der Sonnenenergie und der Nährstoffe in hoch geordnete biologische Strukturen (Eiweiß, Kohlehydrate, Nukleinsäuren, etc.) produziert, ständig los werden, indem sie diese Entropie in Form der Stoffwechselprodukte und der Wärme an die Umgebung ab- bzw. zurückgeben (als Kot, Harn, CO2, Wärme, infrarote Wärmestrahlung).

 

Es geht demnach in der Biophysik nicht um die Energie, sondern um die Umwandlung der hohen Ordnung einer Energieform in eine andere, um ein biologisches System in die erforderliche hoch geordnete Form zu bringen und zu erhalten: um es zu informieren. Man nennt diesen Bedarf an hoher Ordnung in der Thermodynamik auch „Negentropie“ und in der Systemtheorie „Information“.  Den Pflanzen geht es dabei um die Umwandlung der elektromagnetischen Feldenergie der Sonnenstrahlen durch Photosynthese in die Negentropie bzw. Information der biochemisch gespeicherten Energie und um deren Bereitstellung für ihre Lebensprozesse (Aufnahme von Nährstoffen, Aufbau von Zellen und Pflanzenteilen,  Fortpflanzung etc.). Den Tieren und Menschen geht es um den Erwerb der Negentropie bzw. Information in der biochemisch gespeicherter Energie aus Pflanzen und Tieren der Nahrungskette und um deren Bereitstellung für ihre Lebensprozesse (Bewegung, Verdauung, Aufbau und Erhaltung von Zellen und Organen, Fortpflanzung etc.).

 

Negentropie bzw. Information sind damit fundamentale immaterielle Begriffe, die deutlich von dem materiellen Energiebegriff unterschieden werden sollten. Um Nachrichten bzw. Informationen wie Sprache oder Musik zu übertragen, benötigt man einen materiellen energetischen Träger, z.B. Schallwellen oder elektromagnetische Wellen wie Radiowellen spezieller Wellenlängen bzw. Frequenzen bei Hörfunk- und Fernsehübertragungen; um Informationen wie den genetischen Code als eine definierte lineare Folge von Triplets entsprechender Basenpaare von einer DNA auf eine RNA weiterzugeben, benötigt man materielle Nukleotide, die sich zur polymerisierten DNA verbinden.

 

Damit aber ein Empfänger eine Information aufnehmen kann, die ihm ein Sender übermittelt, müssen beide, nämlich Sender und Empfänger, in Resonanz stehen, d.h. die gleiche Trägerfrequenz verwenden. Der Fernsehsender 3sat, der vor allem für Zuseher aus Deutschland, Österreich und Schweiz sendet, benutzt eine Trägerfrequenz von 11, 95350 GHz = 11953500000 Hz bzw. Schwingungen pro Sekunde. Um aber die Ton- und Bildinformationen  von 3sat zu empfangen, muss man daher den Schwingkreis des Empfängers seines Fernsehgerät auf genau diese Trägerfrequenz einstellen, damit es zur Resonanz zwischen Sender- und Empfängerfrequenz kommt. Dann kann man auch durch einen passenden Knopfdruck auf den Kanal seiner Fernbedienung die gesendeten Informationen (Nachrichten, Musik, Dokumentationen, etc.) empfangen.

 

Bei jeder Informationsübertragung geht es darum, gleiche Wellenlängen bzw. Frequenzen unterschiedlicher Technik (Rundfunk, TV, automatisches Garagentoröffner etc.) zu benutzen, um in Resonanz zu geraten und die Informationen zu verarbeiten. Um beispielsweise ein Garagentor automatisch durch eine Fernsteuerung zu öffnen, müssen nicht nur die Trägerfrequenzen von Fernbedienung und Empfänger übereinstimmen, sondern der Empfänger muss die Information des Senders auch verarbeiten können – etwa durch einen Stromimpuls, der einen Schaltkreis schließt und einen Motor einschaltet, der das Tor öffnet.

 

Was aber hat dies alles mit der „Dynamisierung von Wasser“ zu tun? Lebewesen und damit auch Menschen bestehen zu einem großen Teil, bis zu 75 % , aus Wasser. Der Rest ist organische Materie (Proteine, Kohlenwasserstoffe, Nukleinsäuren, Lipide etc.) und anorganische Materie (Salze, Spurenelemente etc.). Der Grund für den hohen Anteil an Wasser liegt darin, dass Lebewesen als einzellige Prokaryoten im Meer entstanden sind. Proteine und Nukleinsäuren sind Polymere, die sich – wie uns der Nobelpreisträger Manfred Eigen hinterließ – in so genannten Hyperzyklen gemeinsam im Meerwasser besser reproduzieren konnten als jedes einzelne Polymer für sich. Eine Zellmembran aus Lipoproteinen umschloss dieses sich selbst reproduzierende System aus Meerwasser, Proteinen und Nukleinsäuren, das jedoch als offenes System auf die Negentropie bzw. Information des Sonnenlichtes und auf den Stoffwechsel angewiesen war, um den ständigen Bedarf an Materie (gelöste Stoffe) aus dem umgebenden Meerwasser für den Aufbau seiner organischer Bestandteile zu decken. Es ist in diesem Zusammenhang wichtig, wieder darauf hinzuweisen, dass die Sonnenenergie als Erhaltungsgröße schon bei den einfachen Einzellern nicht verbraucht, sondern nur die benötigte Negentropie bzw. Information bei der Umwandlung der Sonnenenergie in biochemische Energie gewonnen und verbraucht wurde!

 

6. Über dissipative Systeme

 

Um das Verhalten von Wasser in Lebewesen als offene Systeme zu verstehen, ist es empfehlenswert, die thermodynamischen Gesetze zu betrachten, die in offenen Systemen wirken, und sie von den thermodynamischen Gesetzen zu unterscheiden, die in geschlossenen und damit auch in toten Systemen vorherrschen. Flüssigkeiten als offene Systeme organisieren sich zu so genannten dissipativen Systemen, die durch eine hohe Ordnung ausgezeichnet sind und deren thermodynamisch-physikalisches Verhalten der bereits genannte Nobelpreisträger Ilya Prigogine untersucht hatte. Als bevorzugte dissipative Strukturen findet man so genannte bienenwabenartige Benard-Zellen sowie spiralige Muster, die mit Hilfe der Mathematik nichtlinearer Differentialgleichungen im Rahmen der Wissenschaft der „Nichtlinearen Dynamik“ nicht nur beschrieben, sondern aus den vielfältigen Lösungen dieser Gleichungen (z.B. periodisches, mehrfach periodisches oder chaotisches Verhalten) auch verstanden werden können.

 

 

 

Abb.3: Dissipative Flüssigkeitsstruktur (Benard-Zellen) einer erwärmten Flüssigkeit als offenes System,

sichtbar gemacht mit Aluminumpulver (links); dissipative spiralige Strukturen vom AMP, das von einzelligen Schleimpilzen bei Nahrungsmangel ausgesendet wird (rechts), um den mehrzelligen Verband zu bilden (rechts).

 

 

7. Über das Wasser

 

Die Dipolnatur von Wasser

 

Die physikalischen und chemischen Eigenschaften des Wassers[1],[2] können im Wesentlichen aus der polaren Natur des Wassermoleküls erklärt werden, das durch eine kovalente Bindung von zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom entsteht.

 

Die Verbindung von zwei Wasserstoffatomen mit einem Sauerstoffatom zu einem Wassermolekül kommt folgendermaßen zustande: Im atomaren Sauerstoff ist das 1s Orbital vollständig mit zwei Elektronen besetzt, das 2s Orbital ebenfalls, auch eines der drei 2p Orbitale ist mit zwei Elektronen gefüllt, die beiden anderen 2p Orbitale haben je ein Elektron. Die zwei fehlenden Elektronen können mit je einem 1s Wasserstoffelektron besetzt werden, womit ein sp-Hybridorbital entsteht. Der Sauerstoff ist elektronegativer als der Wasserstoff (H<C<N<O<F), wodurch sich  die Elektronenwolke aus den sechs Elektronen im sp-Hybridorbital polarisiert: die Ladungswolke wird stärker zum Sauerstoffkern gezogen, durch diese Symmetriebrechung wird ein elektrischer Dipol mit einer Ladungsverteilung Q+ und Q- ausgebildet. Der positive Teil der Ladungsverteilung Q+ liegt in dem ursprünglich mit zwei Elektronen voll besetzten p Orbital, der negative Teil Q- teilt sich auf die beiden anderen p Orbitale auf, die nun miteinander einen Winkel j von etwa 104 Grad einschließen[3]

 

Unter einem Dipol versteht man eine Ladungsstruktur, die zwei entgegengesetzte Ladungen Q+ und  Q- gleicher Größe auf einem definierten Abstand r besitzt, die aber als Ganzes elektrisch neutral ist. Man charakterisiert einen Dipol durch das Dipolmoment me = Q. r, dessen Einheit [Coulomb.Meter] = [C.m] beträgt. Die Einheit von 1 Cm ist für molekulare Dipole viel zu groß, weshalb man das molekulares Dipolmoment in Debye [1 D = 3,3 10-30 Cm] angibt. Der Dipolmomentbetrag des Wassermoleküls beträgt  me = 1,85 D, die Richtung liegt in der Winkelsymmetralen des Winkels, der von den beiden Wasserstoffkernen und dem Sauerstoffkern gebildet wird.

 

Die meisten Organismen bestehen zum Großteil (70 – 80%) aus Wasser, das jedoch kein träger Füllstoff, sondern eine sehr reaktive Substanz im intra- sowie interzellulären Bereich ist und den Aufbau biologischer Strukturen, aber auch den Ablauf biologischer Prozesse entscheidend mitgestaltet.

 

Diese Reaktivität liegt an den ungewöhnlichen physikalischen und chemischen Eigenschaften des Wassers, die sich alle mehr oder weniger leicht aus der Dipolstruktur des Wassermoleküls herleiten lassen.

 

Intermolekulare Wechselwirkungen

 

Zwischen den einzelnen Molekülen können anziehende Kräfte auftreten, die intermolekular wirken und zu Bindungen von Molekülkomplexen führen. Diese Kräfte, die im wesentlichen elektrodynamischer Natur sind, fasst man unter dem Terminus »Van-der-Waals-Kräfte« zusammen, ihre Bindungsenergien sind jedoch geringer als die Energien bei der Molekülbildung. So beträgt beispielsweise die Stärke der Dipol-Dipol-Wechselwirkung von Wassermolekülen nur etwa 0,2 eV (d. s. 4,5 kcal/mol bzw. 18,8 kJ/mol) im Vergleich zur          0-H-Bindungsenergie von 4,8 eV (463 kJ/mol) bei. Die Reichweite von Dipol-Dipol-Wechselwirkung ist proportional zu 1/r5, sie ist sehr kurzreichend. Dennoch führt diese intermolekulare Wechselwirkung  zweier Wasserdipole zur Bildung von beachtlichen Molekülkomplexen bzw. Cluster. Beispielweise liegt der Abstand des H-Atoms eines Wassermoleküls vom O-Atom eines anderen Wassermoleküls im Angströmbereich (10-10 m). Diese Bindung ist jedoch nicht zeitlich konstant, sondern zerfällt nach etwa 10-11 sec[4].

 

Eine spezielle Art einer Dipol-Dipol-Wechselwirkung ist die Wasserstoffbrückenbindung. Tritt ein H-Atom mit einem elektronegativen Partner, etwa mit Sauerstoff in Verbindung, so entsteht ein polares Molekül, wobei das H-Atom den positiven Pol desselben bildet. Dieser Dipol kann ein weiteres polares Molekül anziehen, das dem gebundenen H-Atom seinen negativen Pol zuwendet. Die Annäherung beider Dipole kann auf sehr kleine Entfernung erfolgen (2,6 – 3,1 .10-10 m), wobei sogar die Van-der-Waals-Radien unterschritten werden. Das weist darauf hin, dass bei der Bildung dieser Bindung außer der elektrostatischen Wechselwirkung auch kovalente Beiträge eine Rolle spielen. Bei genügender Annäherung beider Moleküle lässt sich letzten Endes das H-Atom nicht mehr eindeutig einem der beiden Moleküle zuordnen. Es gehört quasi beiden Molekülen gleichzeitig an und bildet eine Wasserstoffbrücke.

 

Die Bindungsenergie der Wasserstoffbrücke beträgt etwa 13 bis 25 kJ/mol und ist eine Funktion des Bindungsabstandes. Die H-Brücke kann aber schon durch thermische Stöße zerstört werden, die im biologischen Temperaturbereich auftreten. Die Bindungsenergie der H-Brücken ist nicht allein elektrostatisch zu erklären, sondern es müssen, ähnlich wie bei der kovalenten Bindung, quantentheoretische Aspekte miteinbezogen werden.

 

Die thermischen Strukturen des Wassers

 

Die Bildung von Eiskristallen, aber auch von wässrigen Flüssigkeitskristallen im Zustand des thermodynamischen Gleichgewichtes wird überwiegend durch die Dipolnatur der Wassermoleküle bestimmt. Nimmt die thermische Bewegung der Wassermoleküle ab, so ordnen sich die Wasserdipole zu einem fiktiven Tetraeder. Die Bindung der Wasserstoffbrücke H—O ist mit 0,177 nm geringer als die kovalente Bindung H __ O mit 0,099 nm. Die Fortsetzung der Tetraederstruktur führt zu einem Gitter, das beim Schmelzen des Eises nicht völlig abgebaut wird und sogenannte Cluster bildet.

 

 

Abb.4: Modell der Tetraederstruktur aus Wasserdipolen

 

Man nimmt an, dass die Zahl der Wasserdipole in der Nähe des Schmelzpunktes zwischen 100 bis 600 und beim in der Nähe des Siedepunkt zwischen 25 – 75 liegt. Die Wasserstoffbrücken oszillieren als Dipole mit einer Frequenz von 0,5. 1013 Hz. Die Clusterstrukturen sind aber nicht starr, sondern haben vermutlich nur eine Existenzdauer von 10-10 bis 10-11 s, so dass eine Wasserstoffbrücke im Mittel 100 – 1000 mal oszilliert, bis

diese Wasserstoffbrückenbindung aufbricht[5].

Im Unterschied zur Dynamik, deren Systeme meist eine überschaubare Anzahl N von Teilchen enthalten, handelt die Thermodynamik von einer riesigen Anzahl von Teilchen N. Beispielsweise befinden sich in 1 mol = 18 g flüssigem Wasser H2O  (2 x 1 g Wasserstoff plus 1 x 16 g Sauerstoff) NL = 6,022.1023 Wassermoleküle.

Das in der Abb. dargestellte Beispiel von 1 mol = 18 g Wasser enthält NL = 6,022.1023 =  602 200 000 000 000 000 000 000 Wassermoleküle, deren mittlere Geschwindigkeit <v>  = 467 m/s bei T = 20 oC und <v>  = 495 m/s bei T = 37 oC beträgt.

Abb.5: 1 mol = 18 g Wasser

Wie jeder Stoff kommt auch Wasser in drei Aggregatzuständen vor

  • als Feststoff, Eis genannt                  => Kristallstruktur
  • als Flüssigkeit, Wasser genannt         => Clusterbildung über Wasserstoffbrücken
  • als Gas, Wasserdampf genannt         => Einzelmoleküle

Cluster-Strukturen von flüssigem Wasser

In der Folge sieht man drei Modelle von Wassermolekülen, die die Clusterstruktur des flüssigen Wassers illustrieren. Ständig werden Wasserstoffbrücken zwischen den verschiedenen Wassermolekülen gebildet und auch wieder gebrochen. Im Durchschnitt bleibt der Prozentsatz der an den Wasserstoffbrückenbindungen beteiligten H-Atome konstant, doch die einzelnen Bindungen ändern sich ständig. Nur im gasförmigen Zustand existieren tatsächlich einzelne diskrete Wassermoleküle. Somit sollte die Summenformel des flüssigen Wassers anstelle von “H2O” wegen der Cluster-Bildung eigentlich lauten: (H2O)n

Abb.6: Modelle von dynamischen Cluster-Strukturen des flüssigen Wassers[6]

Abb.7: Modellcluster von Wassermolekülen und deren Schwingungs-Wellenzahlen bzw- -Frequenzen

 

Dichteanomalie des Wassers

Wasser zeigt bei der Temperatur von T = 4°C seine größte Dichte. Dies  ist eine Folge seiner Assoziationsfähigkeit mit Nachbarmolekülen, die bei T = 4°C die kompaktesten Cluster bilden. Bei Temperaturen größer als 4°C verhält sich Wasser normal, bei Temperaturen kleiner als 4°C verhält sich Wasser anormal: seine Dichte müsste zunehmen, tatsächlich nimmt sie ab.

Abb. 8 : Volumen und Dichte des Wassers als Funktion der Temperatur

Siedetemperatur des Wassers im Vergleich zu den Verbindungen der 6. Hauptgruppe des Periodensystems

 

Wasser als Wasserstoffverbindung des Sauerstoffs lässt sich gut mit anderen Wasserstoffverbindungen der Elemente der 6. Hauptgruppe des PSE vergleichen: während sich die Verbindungen H2S (Schwefelwasserstoff), H2Se (Selenwasserstoff) und H2Te (Tellurwasserstoff) gemäß der in dieser Reihe zunehmenden Molekülmasse durch steigende Siedetemperaturen erwartungsgemäß verhalten, macht die Verbindung Wasser eine Ausnahme. Als leichtestes Molekül, das den Stoff “Wasser” aufbaut, sollte Wasser eigentlich bei etwa T = -75°C sieden !!! Tatsächlich liegt die Siedetemperatur des Wassers bekanntlich bei T = 100 °C. Dies ist nur mit dem hohen Energieaufwand zu erklären, der zum Aufbrechen des Cluster-Netzwerks aus Wasserstoffbrücken notwendig ist. Gäbe es diese Erscheinung nicht, müsste Wasser trendgemäß bei der oben angegebenen sehr niedrigen Temperatur sieden. Leben auf dieser Wasserbasis wäre auf der Erde damit nicht möglich.

 

Abb. 9 :  Siedetemperaturen von Wasser (Sauerstoffwasserstoff) im Vergleich zu H2S (Schwefelwasserstoff), H2Se (Selenwasserstoff) und H2Te (Tellurwasserstoff)[7]

Literaturhinweise zu dem Phänomen der Clusterbildung von Wassermolekülen

E. R. Batista,(a) H. Jónsson,(a) and S. S. Xantheas , Multipole Moments of Water Molecules in Clusters and Ice

William R. Wiley Environmental Molecular Sciences Laboratory, April 10, 2000

Supported by the Division of Chemical Sciences, Office of Basic Energy Sciences and the Division of Environmental Sciences, Office of Biological and Environmental Research (Atmospheric Chemistry) in DOE, and by a grant of computer time at the NERSC by the Office of Scientific Computing, DOE.                                                                                               (a) Department of Chemistry, University of Washington.

The study of small clusters of water provides useful information regarding the transition from the gas to bulk phase environments. Of particular importance is the magnitude of the nonadditive many-body interaction in the clusters and in bulk environments such as water and ice. These nonadditive effects are usually accounted for by polarizable water models via an induction scheme in which the dipole moment on each molecule is computed self-consistently. Although the individual dipole moment of a system of more than two water molecules is not an observable, a rough estimate of its variation between different environments such as clusters, interfaces and/or water/ice serves as an indication of the importance of non-additive effects and how well these are reproduced by the various polarizable water models.

A previous induction-model study (Coulson and Eisenberg 1966) suggested a value of 2.6 D for the molecular dipole moment of water in ice Ih. This value has been used extensively in recent years as a reference point in the development of various polarizable interaction potentials for water as well as for assessment of the convergence of water cluster properties to those of bulk. We have used an induction model including dipole, dipole-quadrupole, quadrupole-quadrupole polarizability and first hyperpolarizability as well as fixed octopole and hexadecapole moments to study the electric field in ice. The self-consistent induction calculations gave an average total dipole moment of 3.09 D, a 67% increase over the dipole moment of an isolated water molecule and a value significantly (~0.5 Debye) larger than the one previously proposed by Coulson and Eisenberg (see Figure 6.16). The reason for this difference is not due to approximations made in the computational scheme of Coulson and Eisenberg but rather due to the use of less accurate values for the molecular quadrupole moment in these earlier calculations. Our induction scheme produces a value of 2.75 Debye for the average molecular dipole in the water hexamer, a value that is smaller than the one for ice Ih as expected from the different nearest and distant environments in these two systems.

 

The convergence of the calculated molecular dipole moment as a function of the cutoff distance used in summing up the electric potential due to the neighbors indicates that it is sufficient to include only neighbors that are closer to 7 Å when evaluating the electric field at a given molecule. “Effective convergence” to the ice value has therefore been reached for a sphere of this radius around a water molecule that includes about 80 molecules in the ice Ih lattice.

Chaplin, M. F. A proposal for the structuring of water

Biophys. Chem., 83 (3), (2000), 211-221.

In spite of much work, many of the properties of water remain puzzling. A fluctuating network of water molecules, with localised icosahedral symmetry, is proposed to exist derived from clusters containing, if complete, 280 fully hydrogen-bonded molecules. These are formed by the regular arrangement of identical units of 14 water molecules that can tessellate locally, by changing centres, in three-dimensions and interconvert between lower and higher density forms. The structure allows explanation of many of the anomalous properties of water including its temperature-density and pressure-viscosity behaviour, the radial distribution pattern, the presence of both pentamers and hexamers, the change in properties and `two-state’ model on supercooling and the solvation properties of ions, hydrophobic molecules, carbohydrates and macromolecules. The model described here offers a structure on to which large molecules can be mapped in order to offer insights into their interactions.

 

Marcus Svanberg, Liu Ming, Nikola Markovic, and Jan B. C. Pettersson
Collision dynamics of large water clusters

Journal of Chemical Physics 108(14), (1998) 5888-5897.
Classicaltrajectory calculations of (H2O)n + (H2O)n collisions are carried out for n = 125and n = 1000. We investigate energy redistribution and fragmentation behavior forrelative collision velocities up to 3000 ms – 1, impact parameters up to4 nm, and initial cluster temperatures of 160 and 300K. Three main scattering channels are identified; coalescence, stretching separation,and shattering collisions. For small impact parameters, low collision velocitiesproduce coalesced clusters while high velocities yield shattering behavior. Largeimpact parameters combined with high velocities result in stretching separationcollisions. A decreased internal temperature influences the dynamics by increasingthe stability of the collision complex. The results for (H2O)125and (H2O)1000 are comparable, although the smaller size allows individualmolecules to have a larger influence on the overall behavior.We find good agreement between the cluster simulations and experimentaldata for water drops in the micrometer range concerning thetransition between coalescence and stretching separation, which shows that theclusters in some respects resemble “macroscopic” objects. ©1998 American Instituteof Physics.

Shinji Saito and Iwao Ohmine

Dynamics and relaxation of an intermediate size water cluster (H2O)108
Journal of Chemical Physics Vol 101(7) (1994) 6063-6075

Thepotential surface, melting, surface structure, and hydrogen bond network ofan intermediate size water cluster (H2O)108 are investigated. The orientationrelaxations of single molecule and of collective molecules are analyzedand compared with those of liquid water. The collective orientationrelaxation (COR) (i.e., dielectric relaxation) of the water cluster isfound to be much faster than that of liquid waterdue to different boundary conditions. In both liquid and cluster,the cross correlation between individual molecular dipoles plays an importantrole in static and dynamic quantities. COR of the clusteryields a so-called 1/f fluctuation in contrast to the well-knownDebye relaxation in liquid water. In order to understand thesedifferences of COR between the water cluster and liquid water,the wave vector dependence of the transverse and longitudinal componentsof COR is examined. A surface effect on hydrogen bondnetwork and the correlation between structural change and coordination numberare analyzed.

J. Brudermann1, P. Lohbrandt1, V. Buch2 und U. Buck1 ; 1MPI für Strömungsforschung, Bunsenstr. 10, 37073 Göttingen; 2The Fritz Haber Institute for Molecular Dynamics, Jerusalem 91904, Israel

Untersuchung von Oberflächenschwingungen großer Wassercluster durch ineleastische Helium-Streuung Deutsche Physikalische Gesellschaft e.V (DPG) Frühjahrstagung 1998, Sitzung MO7 – Poster: Cluster

In einem gekreuzten Molekularstrahlexperiment wurde ein He-Atomstrahl bei thermischen Energien (ca. 65 meV) inelastisch an einem (H2O)n (n £ 100) Clusterstrahl gestreut. Der Cluster wird dadurch schwingungsangeregt. Die Analyse der übertragenen Energien bei verschiedenen Ablenkwinkeln mithilfe der Flugzeitmethode ergibt Energieüberträge im Bereich von 5-40 meV.  Um den Anregungsprozeß und die angeregten Schwingungen zu verstehen wurden zunächst Clusterstrukturen und Schwingungsspektren des Clusters mit klassischen Verfahren bestimmt. Weiterhin wurden Querschnitte für die Stoßanregung verschiedener Moden (Energien) mit Hilfe von Normalmodenanalyse und zeitabhängiger Störungsrechnung berechnet. Diese Berechnungen ergaben, dass sich die gemessenen Verteilungen durch die Anregung von Winkelschwingungen d. O-Atome in 3-fach koordinierten Wassermolekülen an der Oberfläche erklären lassen.

8. Über die Dynamisierung von Wasser

Generell lässt sich über die hydrodynamische Aufbereitung bzw. „Hydrodynamisierung“ von Wasser nur sagen, dass – abgesehen von chemischer Veränderung durch gelöste Stoffe wie Chlor, Mineralien etc. – im Grunde nur die Dynamik der Wassercluster beeinflussbar ist. Dies kann auf thermische Weise geschehen, indem man die Temperatur erhöht, womit nicht nur die Cluster, sondern auch die Anzahl der Dipole in den Clustern reduziert wird; dies kann auch auf mechanische Weise geschehen, indem man die dynamischen Wassercluster „aufbricht“ und damit mehr freie Wasserdipole erzeugt; dies kann aber auch auf elektrodynamische Weise erfolgen, indem man über elektrische und magnetische Gleich- oder Wechselfelder auf die dynamische Organisation der Dipole, z.B. auf die „dissipativen Strukturen“ bzw. Cluster im Wasser als offenes System Einfluss ausübt. Alle diese hydrodynamischen Aktivierungen des Wassers, ob thermisch, mechanisch oder elektrodynamisch, haben vermutlich nicht unterschätzbare Einflüsse auf die Prozesse in biologischen Systemen, ob auf die Keimung von Pflanzen oder auf die Pulsdynamik von Menschen nach dem Trinken derartig aufbereiteter Wässer, wie auch unsere Untersuchungen zeigten.

Man kann Wasser hydrodynamisch aufbereiten, wenn man sich einer der genannten Methoden (thermisch, mechanisch, elektrodynamisch) bedient. Lässt man Sonnenlicht auf Wasser einfallen, so wird es sowohl thermisch als auch elektrodynamisch beeinflusst. Anstelle von sichtbarem Sonnenlicht mit geringen Anteilen an Ultraviolett und Infrarot kann man aber auch andere Lichtquellen verwenden, die ein anderes Spektrum an elektro-magnetischen Wellen aufweisen. Mit geeigneten mechanischen Geräten kann man Wasser stark verquirreln und damit „dynamsieren“ kann. Da jeder Schall einen mechanischen Einfluss darstellt, eignen sich auch Schallquellen unterschiedlicher Art, die nur die Fähigkeit besitzen müssen, genügende Kräfte auf die Wasserstoffbrücken zwischen den Wasserdipolen auszuüben. Da die Wassercluster nicht statisch sind, sondern dynamisch fluktuieren, kann man die Dynamik der Cluster auch durch entsprechende intensive Musik beeinflussen, deren Rhythmen und Harmonien sich dann teilweise in den dynamisch „tanzenden“ Wasserclustern wiederfinden können.

 

Derartige rhythmisch-harmonische Beeinflussungen von Wasser kann man mit elastischer Lichtstreuung, die den Laser-Doppler-Effekt verwendet, untersuchen. Eine entsprechende Untersuchungsmethode wurde ausgearbeitet und bietet sich interessierten Institutionen bzw. Unternehmen an, die besondere Methoden und Geräte der Wasseraktivierung betreiben.

 

Hydrodynamisch aufbereitetes Wasser kann man überall dort mit Vorteil verwenden, wo Wasserbedarf ist: in der Landwirtschaft, in der Ernährungswirtschaft, in der Medizin, in der industriellen und privaten Wasserversorgung, in der Bauindustrie, etc. Es gibt daher kaum einen Kulturbereich der Menschheit, wo nicht Wasserbedarf vorhanden ist. Überall dort kann man hydrodynamisch aufbereitetes Wasser verwenden – vorausgesetzt, dass es vorher wissenschaftlich untersucht wurde!

 

Selbstorganisation von Wasser

 

Man muss zwei Arten der Selbstorganisation von Wasser unterscheiden. Die eine Art ist thermisch bedingt und kommt für geschlossene Systeme durch das Spiel gegensätzlicher Kräfte zustande, nämlich von Dipol-Dipol-Wechselwirkung der Wassermoleküle einerseits und thermischer Bewegung mit Boltzmann-Verteilung der Wasserdipole bei bestimmten Temperaturen andererseits. Das Ergebnis bzw. Ziel dieser thermischen Selbstorganisation sind chaotisch und statistisch fluktuierende Wassercluster.

 

Die andere Art der Selbstorganisation ist das Ergebnis eines Nichtgleichgewichts-Prozesses von Wasser als offenes System. Dazu werden die Wasserdipole einem Gradienten (Temperatur, elektrische oder magnetische Felder, Gravitation) unterworfen und beginnen, sich als offenes System selbst zu organisieren. Diese Selbstorganisation mündet nach den Erkenntnissen der Nichtgleichgewichts-Thermodynamik (berühmte Vertreter dazu sind Hermann Haken und Ilya Prigogine) in einer kohärenten Bewegung der Wasserdipole und deren Cluster. Das Ziel dieser nichtthermischen Selbstorganisation ist Kohärenz bzw. Ausbildung hoch geordneter Strukturen, die man auch „dissipative Strukturen“ nennt. Diese Art der Selbstorganisation spielt bei der hydrodynamischen Wasseraufbereitung wie auch in lebenden Zellen als offene Systeme eine wesentliche Rolle.

 

Da Wasser neben Luft und den Gesteinen zu den grundlegenden Sphären auf dem Planeten Erde gehört, sind alle Organismen, daher auch die Menschen am Wesen des Wassers interessiert. Hydro-, Atmo-, Litho- und Biospäre der Erde sind untrennbar miteinander verbunden und bilden einen großen Organismus, den man seit James Lovelock „Gaia“ nennt. Diese vier Sphären und damit „Gaia“ stehen als offenes, dissipatives System seit Jahrmilliarden unter dem Einfluss des Sonnenlichtes und bilden eine evolvierende Ganzheit weit weg vom thermodynamischen Gleichgewicht. Dabei wird die hochgeordnete Energie des Sonnenlichtes in niedrig geordnete Wärmeenergie umgewandelt bzw. dissipiert und vor allem als infrarote Wärmestrahlung in den Kosmos abgestrahlt.

 

Dissipative Systeme – und dazu gehört nicht nur die Erde als Ganzheit, sondern auch die Hydrosphäre – sind weit weg vom thermodynamischen Gleichgewicht und haben gleichsam ein so genanntens „Gedächtnis“, was man stochastisch mit Nicht-Markov-Prozessen beschreibt, – im Gegensatz zum thermodynamischen Gleichgewicht, dessen Systeme Markov-Prozessen genügen und kein „Gedächtnis“ besitzen. Dabei versteht man im allgemeinen unter „Gedächtnis“, dass die Ursache für ein eingetretenes Ereignis nicht unmittelbar aus dem vorhergehenden Ereignis hervorgeht, sondern aus Ereignissen, die je Speicherfähigkeit des Systems, weiter in der Vergangenheit zurückliegen.

 

Die radioaktive Strahlung genügt beispielsweise einem Markov-Prozess (dN/dt = lN  => N = Noe-lt), bei dem die Zerfallsrate dN/dt nur von der Anzahl N momentan vorhandener Atomkerne abhängt, wobei anfänglich zur Zeit t = 0 eine Anzahl N = No vorhanden war, und der daher nach einer Exponentialfunktion abfällt. Die Photolumineszenz lebender Systeme genügt hingegen einem kohärenten Nicht-Markov-Prozess, der nach einer hyperbolischen Funktion abfällt. Mit Hilfe der Kinetik der Photolumineszenz von Wasser kann man daher auch das sogenannte „Gedächtnis“ von Wasser untersuchen: ist der zeitliche Abfall exponentiell, dann hat es kein „Gedächtnis“, ist er beispielsweise hyperbolisch, dann kann man dem Wasser so etwas wie „Gedachtnis“ zuordnen – jedoch nur in einem analogen Sinn.

 

 

9. Biophysikalische Methoden der Wasseruntersuchung

 

Spektralphotometrische Methode:

 

Einer der Entwickler EL Technologie ist Alois Gruber. Im Atominstitut der Österreich Universitäten, A-1020 Wien, Stadionallee 2 Projektleiter Prof. Dr. H. Klima, hat im Jahr 2003 Untersuchungen mit Wasserproben durchgeführt, die nach verschiedenen Methoden (Hacheney, Alois Gruber, AROPUR) hydrodynamisch aufbereitet bzw. aktiviert wurden. Als physikalische Nachweismethode für mögliche Einflüsse der oben genannten „Aktivierungen“ verwendeten wir die Spektralphotometrie. In der folgenden Abbildung sieht man die Änderung der Transmissionsspektren einer dynamisch aufbereiteten Wasserprobe gegenüber der nicht aufbereiteten Kontrolle.

 

Abb.11: Eine einzelne Kurve drückt Änderung des Transmissionsspektrums einer hydrodynamisch aufbereiteten Wasserprobe gegenüber der nicht aufbereiteten Kontrolle im Bereich von 200 nm bis 1300 nm aus.

  • Die relaxierenden Kurven sind Messergebnisse derselben Probe an vier aufeinanderfolgenden Tagen.

Biophysikalische Methode der Biophotonen

Bild 12.: Sojabohnen-Keimlinge am 3. Tag der Aufzucht mit unbehandelten Kontrollen

in der linke Schale und von „Dynamisierung Gerät“- behandelten Proben in der rechten Schale

Zur quantitativen Beurteilung der Keimung von Sojabohnen wurden deren Photonenemission nach Lichtanregung, d.h. deren abklingende Photolumineszenz gemessen, und daraus deren relative Photonenemission berechnet, indem jeder Messwert durch den Anfangswert dividiert wurde. Anstelle des gesamten Abklingverhaltens kann man auch die relative Photonen-emission nach einer bestimmten Abklingszeit betrachten, beispielsweise nach 100 Sekunden. Diese Prozedur lässt sich für einige Tage während der Keimung der Sojabohnen durchführen.

Bild13:Relative Photonenemission von Sojabohnenkeimlingen nach 100 Sekunden Messdauer für unbehandelte Kontrollen (rot) und von „Dynamisierung Gerät“- behandelte Proben (grün), gemessen vom 2. bis 6. Keimtag

In der obigen Abbildung 7 ist die nach einer Abklingzeit von 100 s bestimmte, relative Photonenemission einer Messreihe für den 2. bis zum 6. Keimtag graphisch dargestellt. Die Photonenemission der mit Gruber Gerät -Wasser gekeimten Probe (grüne Balken) unterscheidet sich insbesondere am 3. Keimtag von der unbehandelten Kontrolle (rote Balken).

 

Physiologische Methode der Pulsplethysmographie

 

 

 

Die Pulsplethysmographie (PPG) ist eine nichtinvasive medizinische Methode zur Untersuchung der peripheren Durchblutung (Pulsdynamik). Sie wird biophysikalisch mittels photometrischer Messtechnik durchgeführt. Dazu wird auf den Zeigefinger der Probanden ein PPG-Meßsensor (Nellcor DS-100A), bestehend aus Leuchtdiode, Phototransistor und Halterung, geklemmt.

 

Das Licht der Leuchtdiode durchleuchtet dabei die winzigen peripheren Blutgefäße.

 

Diese ändern ihren Querschnitt je nach Einfluss durch die Wirkung von Hacheney-aktiviertem Wasser und verändern damit die Menge des durchgelassenen Lichtes.

 

Dieses Licht fällt auf eine Fotodiode und erzeugt damit das elektrisches PPG-Signal.

Abb.14: Typisches Plethysmogramm eines Menschen vor (schwarz) und nach (grün) dem Trinken von Wasser

Zur Quantifizierung der Plethymogramme verwendeten wir nichtlineare Methoden der Zeitreihenanalyse, nämlich

* “Attractor Reconstruction” nach F. Takens, in „Dynamical Systems and Turbulence“, Eds. D.A.Rand, L.S.Young, Lect. Notes in Math. 898, Springer, Berlin 1981, pg. 366

* „Recurrence Plot Analysis“ nach J.P.Eckmann, D. Ruelle, Europhys. Lett. 4 (1987) ).

Damit lassen sich folgende Maßzahlen bestimmen:

 

 

% Recurrence             = ähnliche Systemzustände : alle Systemzustände

 

# Lines                        = Anzahl wi  vorgegeb. Linien [gleiche Systemzustände]

 

% Determinismus       = Anzahl gleicher Zustände (Linien) :  Anzahl ähnlicher Zustände

 

Ratio                           = % Determinismus : % Recurrence

 

Entropie                      = Shannon-Entropie: S = S wi ln wi (Einheit: bit)

 

Trend                          = Gradient der %-Recurrence (d/dr mit r als Abstand von Diagonalen)

Standardabweichung  = statistische Schwankung der Datenpunkte in der Zeitreihe

 

Divergenz                   = Inverse der Länge der längsten Linie (Lyapunov-ähnliches Maß)

 

 

 

 

 

Abb.15: Nichtlineare Analyse der Plethysmogramme von Probanten, die hydrodynamisch aufbereitetes tranken (grün) und unaufbereitetes Wasser (rot)

Die nichtlineare Analyse, insbesondere deren quantitatives Maß „Ratio“, zeigt den Einfluss von hydrodynamisch nach der Methode von Hacheney aufbereitetem Wasser auf die Photoplethysmogramme von Probanden.

 

Sensorische Methode der Dreiecksprüfung

 

Die sensorische Methode der Dreicksprüfung ist eine Standardmethode in den Ernährungswissenschaften. Der Test prüft zwei ähnlich schmeckende Proben P und K

Dazu werden zertifizierten Prüfern jeweils drei Proben in mehreren Serien zum Verkosten vorgelegt. Jede Serie besteht aus einer Anordnung von zwei gleichen und einer verschiedenen Probe. Insgesamt gibt es 6 Anordnungen (PPK, PKP, KPP, KKP, KPK, PKK). Die Aufgabe besteht darin, die unterschiedliche Probe zu erkennen Die Auswertung und Ermittlung der Signifikanz der Testergebnisse erfolgt mit der Binomialverteilung.

 

Retzer Trinkwasser wurde 1 Stunde vor Beginn der Untersuchung mittels eines Kunststoffschlauches (Firma Tygon, chemisch inert), durch das beigestellte „Dynamisierung” Gerät – ¾“  unter normalem Leitungsdruck und bei normaler Leitungswasser-Temperatur geleitet, für 5 Minuten gespült und danach in vier Einliter-Glasflaschen als Probe P aufbewahrt. Das gleiche Retzer Trinkwasser als Kontrolle K wurde ohne „Dynamisierung”

- Gerät unmittelbar in vier gleichen Einliter-Glasflaschen aufbewahrt. Die Durchführung der Dreiecksprüfung an der Lehranstalt  für Tourismus im Landesweingut Retz wurde unter folgenden Bedingungen durchgeführt:

  • Die 6 Prüfer dürfen keinen Sichtkontakt zueinander haben, sondern nur zum Prüfleiter.
  • Sensorisch neutrale, gleichartige Gläser (alle mit a, b und c markiert)
  • Proben P und Kontrolle K müssen exakt die gleiche Temperatur haben (gemessen)
  • Redeverbot während der Bewertung
  • Frische Luft  im Prüfraum (keine Fremdgerüche)
  • Die drei Gläser a, b, c am Tisch vor dem Prüfer haben voneinander einen Abstand von mindestens 50 cm
  • Während der Bewertung darf nichts (Brot, Wasser, etc.) konsumiert werden
  • Alle Proben und Kontrollen sind in gleichartigen, neutralen  Flaschen
  • Tatsächliche Anordnungen der sechs Serienfolgen (PPK, PKP, KPP, KKP, KPK, PKK) wird erst vor dem Einschenken ausgelost
  • Die Vorbereitung der einzelnen Prüfsätze erfolgt in einem gesonderten Raum, wo die Proben P und Kontrollen K genügend großen Abstand voneinander haben
  • Die Realisierung der ausgelosten Prüfsätze kann von den Prüfern nicht verfolgt werden

 

 

 

Abb.16: Die Durchführung der sensorischen Dreiecksprüfung unter standardisierten Bedingungen an der Lehranstalt  für Tourismus im Landesweingut Retz mit sechs zertifizierten Prüfern

 

Die statistische Auswertung der sensorischen Dreiecksprüfung ergab, dass die Nullhypothese, wonach die Treffer der Prüfer zwischen „Dynamisierung” – aufbereitetem Retzer Trinkwasser (Probe P) und unaufbereitetem Retzer Trinkwasser (Kontrolle K) zufällig sind, verworfen wird:

Zwischen Probe P und Kontrolle K besteht ein hoch signifikanter sensorischer Unterschied von 99%. Die Wahrscheinlichkeit für einen Fehler dieser Verwerfung der Nullhypothese beträgt nur 1%.

 

Gibt es eine Ähnlichkeit der Informationsspeicherung zwischen Wasser und Computern?

 

Computer sind elektronische Rechenmaschinen, deren Zahlensystem nicht dekadisch mit den 10 Ziffern (0,1, … 9), sondern dual mit den zwei Ziffern (0,1) ist und deren Logik der Boole’schen Algebra folgt. Der Erfinder des dualen Zahlensystems ist der berühmte Philosoph und Mathematiker Gottfried Wilhelm Leibniz, der schon seinerzeit vorführte, wie man mit Dualzahlen grundlegende Rechenoperationen (Addition, Subtraktion, Multiplikation etc.) durchführen kann. Der englische Mathematiker George Boole ist der Schöpfer der Boole’schen Algebra, eines von ihm entworfenen Systems der Aussagenlogik, das auf logischen, zweiwertigen mathematische Regeln basiert.

 

Die Boole’sche Algebra ist eine zweiwertige Logik, d.h. entweder es „ist“ oder es „ist nicht“, eine dritte Möglichkeit gibt es nicht. In der Philosophie nennt man eine derartige Logik „tertium non datur“ bzw. „ein Drittes gibt es nicht“. Die Boole’sche Algebra ist auf den beiden Wahrheitswerten WAHR (w) und FALSCH (f) sowie auf den Funktionen UND (^), ODER (v) und NICHT (┐) aufgebaut. Anstelle von „w – f“ kann man auch „ist – ist nicht, „ja – nein“ oder „1 – 0“ verwenden. Jede Aussage p, q, … (beispielsweise p = Kind hat Halsschmerzen, q = Kind hat Fieber, …) kann nur entweder wahr (w) oder falsch (f) sein, eine dritte Möglichkeit gibt es in der Boole’schen Logik nicht. Grundlegende Verknüpfungen bzw. Funktionen von zwei Aussagen p, q, aus denen sich alle anderen logisch herleiten lassen, sind die folgenden, die man in sogenannten Wahrheitstabellen zusammenfasst:

 

p      q  | (p ^ q)                                   p     q   | (p v q)                            p     |  (┐p)

w     w |    w                                       w    w  |    w                                 w    |    f

w     f  |    f                                         w    w  |    w                                 f     |    w

f      w |    f                                         f     w  |    w

f      f   |    f                                         f     f    |    f

 

Haben zwei Verknüpfungen die gleiche Wahrhheitstabelle, so sind sie äquivalent (), d.h. sie sind immer wahr. Alle anderen Verknüpfungen von Aussagen p, q, r, … lassen sich auf die obigen drei Funktionen (^ , v , ┐) zurückführen, beispielsweise die sogenannte „wenn-dann“-Aussage bzw. Implikation (→); man kann stets zeigen, dass (p → q  ┐v q) immer wahr ist.

 

Die praktische Weiterentwicklung der Boole’schen Aussagenlogik ist die Schaltalgebra, auf der die Funktionsweise aller Computer- und Programmiersprachen beruhen. Alle Handlungen, die ein Digitalcomputer vornimmt, basieren daher im Prinzip auf einer einzigen digitalen Grundoperation: auf der Fähigkeit zu erkennen, ob ein Schalter bzw. ein „Gatter” geöffnet oder geschlossen ist. Ein Computer kann also nur zwei Zustände in seinen mikroskopisch kleinen Schaltungen erkennen: an oder aus, hohe oder niedrige Spannung bzw. die Zahlen 0 oder 1.

 

Während des 2. Weltkrieges wurden für die elektronischen Schaltungen erstmals Elektronenröhren verwendet (John Atanasoff, Alan Turing), Ende der 1950-iger Jahre kamen dafür Transistoren zum Einsatz und Ende der 1960-iger Jahre Integrierte Schaltungen ICs. Mitte der 1970-iger Jahre waren bereits Very Large Scale Integrated Schaltungen (VLSI) technisch möglich. Bei Mikroprozessoren sind heutzutage viele tausend miteinander verbundene Transistoren – also wesentlich mehr als beim IC – auf ein einzelnes Siliciumsubstrat geätzt. Die Geschwindigkeit, mit der ein Computer heute die einfache Schaltung „an“ oder „aus“ bewältigt, macht ihn zu einem Spitzengerät der modernen Technologie. Computergeschwindigkeiten werden heute in Gigahertz gemessen, also in Milliarden Zustandsänderungen (Takten) pro Sekunde.

 

Sowohl die Programme bzw. die Software, nach der ein Computer seine Berechnungen durchführt bzw. abarbeitet, als auch Zwischenergebnisse und Ergebnisse überhaupt werden in elektronischer Schaltern abgespeichert. Computer können Daten intern (im Arbeitsspeicher) oder extern (auf Speichermedien) speichern. Interne Anweisungen oder Daten können temporär in RAM-Siliciumchips (RAM: Random Access Memory, wahlfreier Zugriffsspeicher) direkt auf der Hauptplatine des Computers oder auf eigenen Speichersteckkarten abgelegt werden. Diese RAM-Chips bestehen heute schon aus Milliarden Schaltern, die auf Veränderungen des elektrischen Stromes reagieren. Eine andere Art von internem Speicher besteht aus Siliciumchips, deren Schalter schon alle eingestellt sind. Die Muster in diesen ROM-Chips (Read-Only Memory: Nur-Lese-Speicher) bilden die Befehle, Daten und Programme, die der Computer für eine korrekte Funktionsweise benötigt. RAM-Chips sind im Prinzip wie Papierseiten, die beschrieben, wieder radiert und neu verwendet werden können. ROM-Chips dagegen sind wie Bücher, bei denen bereits alle Wörter auf den Seiten gedruckt stehen. Sowohl RAM- als auch ROM-Chips sind über Schaltungen mit der CPU verbunden.

 

Wassercluster speichern Informationen – beispielsweise mechanische, thermische oder elektrodynamische Einflüsse nach hydrodynamischer Aufbereitung – für einige Zeit auf dynamische Weise, indem die beteiligten Wasserdipole ihre stets auf- und abbauenden Wasserstoff-Brückenbindungen – metaphorisch gesprochen ihren rhythmischen „Tanz“ – je nach Stärke und Art des hydrodynamischen Einflusses mehr oder weniger stark für gewisse Zeiten widerspiegeln.

 

Aus der Perspektive elektronischer Speicherung von permanenten ROM- oder temporären RAM- Schalteinstellungen im Computer einerseits und dem temporären, hydrodynamisch beeinflussbaren Öffnen und Schließen von Wasserstoffbrücken zwischen den Wasserdipolen dynamischer Wassercluster andererseits kam man daher nur bedingt und wenn überhaupt, dann nur analog von Ähnlichkeiten zwischen Computern und dem Wasser sprechen.

 

Weltweite Untersuchungen über dynamisiertes Wasser

 

Man kann davon ausgehen, dass fast alle Technischen Universitäten der Erde sich der Erforschung und Wissenschaft der Hydrodynamik des  Wassers widmen. Diese Forschung ist ein Zweig der Mechanik von Flüssigkeiten, der auch im Bereich der Physik angesiedelt ist. Dabei spielt die chemische Aufbereitung des Wassers eine nebensächliche und nur geringe Rolle.

 

Was das Studium der nichtlineare Dynamik von Flüssigkeiten anlangt, so wird dies in erster Linie am „Institut für Physikalische Chemie“ an der  Freien Universität Brüssel und am „Center for Statistical Mechanics and Thermodynamics“ an der Universität Austin in Texas gelehrt. Wir schlagen aber vor, ein „Internationales Institut für Wasserforschung IIW“ zu gründen, das die weltweite Wasserforschung nicht nur dokumentiert, sondern das die Untersuchung von hydrodynamischer Aufbereitung von Wasser mit unterschiedlichen Methoden auch anbietet. Dazu sollte man derartige Methoden (Spektralphotometrie, Oberflächenspannung, Elastische Lichtstreuung, Biophotonen, Nichtlineare Analyse physiologischer Zeitreihen, Sensoriktests, etc.) im Rahmen eines Workshops oder Symposiums darstellen und Experten auf diesem Gebiet dazu einladen. Wir sind bereit, an der Etablierung eines derartigen IIW mitzuwirken.

 

Wasserverschmutzung aus globaler Sicht

 

Es gibt zwei Arten von Wasserverschmutzung: eine chemische und eine physikalische. Normalerweise verbindet man damit nur die chemische Verschmutzung von Wasser. Darüber zu reflektieren, würde Bücher füllen. Was die „physikalische Verschmutzung“, insbesondere jene, die auf hydrodynamische Weise erfolgt, so sollte man einen Standard festlegen, unter welchen Bedingungen der Zustand des Wassers ein Optimum darstellt, vor allem hinsichtlich seiner Bedeutung für die Biosphäre generell und insbesondere für uns Menschen speziell. Dabei habe ich vor mir als Vorbild frisches Quellwasser, dessen Eigenschaften man hinsichtlich seiner dynamischen Wassercluster mit den oben beschriebenen Methoden standardisieren könnte. Erst dann ließe sich jene kritische Schwelle angeben, ab der man von physikalischer bzw. hydrodynamisch induzierter Wasserverschmutzung sprechen könnte. Im Bereich der chemischen und biologischen Verschmutzung gibt es ja ohnehin Grenzwerte, die aber weltweit verschieden festgelegt sind.

 

Durch den bereits eingetretenen Klimawandel (Abschmelzen der Polkappen und der Gletscher in den Bergen; zunehmende lokale Trockengebiete, aber auch zunehmende lokale Überschwemmungen) kann es regional zum Versiegen von Quellen einerseits, aber auch zur Verschmutzung des Trinkwassers nach Überschwemmungen andererseits kommen. Wie mir vor kurzem Hydrogeologen bestätigten, ist jedoch in tieferen Schichten Gesteinswasser in ausreichender Menge zur Verfügung – die Brunnen müssen regional nur tiefer geschlagen werden.

 

Ist Wasser lebendig?

 

Wir gehen davon aus, dass mit dem Terminus “lebendiges Wasser” eher eine Metapher als eine tatsächliche Behauptung für jenes Wasser gemeint ist, das auf eine besondere Weise hydrodynamisch aufbereitet bzw. aktiviert wird. Die Metapher bezieht sich vermutlich auf die Analogie hinsichtlich des sogenannten „Gedächtnisses“ von Wasser, aber auch auf manche wunderschönen Kristalle, mit denen Wasser zu Eis kristallisiert.

 

 

10. Thesen über die Resonanzwirkung von dynamisiertem Wasser

 

Die lebensnotwendige Information von Nahrungsmitteln wird normalerweise durch das Zellwasser als Lebensmittel wie in einem Empfänger resonanzartig an den Körper als hochgeordnetes dissipatives System vermittelt. Wenn aber keine Resonanz eintritt, weil das Wasser als Empfänger nicht wie natürliches Quellwasser dissipativ dynamisiert und eigentlich ein totes Mittel ist, dann erzeugt dieses Nahrungsmittel eine Art Dissonanz im Körper und lässt Schlacken zurück. Es ist ein danach ein enormer energetischer Aufwand unseres Körpers erforderlich, um zu entschlacken. Wir verlieren damit wertvolle Energie, anstatt die erforderliche Information aus der Nahrung zu gewinnen.

 

Es geht daher in Lebewesen nicht um Wasser, sondern um die Fähigkeit von Wasser, Information zu übertragen. Durch seine dynamischen Wassercluster ist das Wasser – wie bereits dargestellt – eigentlich keine Flüssigkeit, sondern ein dynamischer Flüssigkristall. In einem solchen Flüssigkristall, der sich bestenfalls wie die Tänzer in einem Ballett verhält, steckt tatsächlich Energie hoher Ordnung und damit Negentropie bzw. Information. Die elektrischen Wasserdipole verstärken sich dabei als Cluster zu dynamischen Giantdipols, was zur Polarisation des Flüssigkristalls Wasser führt. In der Physik kennt man diese Erscheinung als Piezoelektrizität, die man tatsächlich nachweisen kann, weil es dabei zu einem Stromfluss kommt.

 

Was also geschieht in natürlichem Quellwasser bzw. in einem dynamisierten Flüssigkeitskristall wirklich, wenn es die gespeicherte Negentropie bzw. die Information der Umgebung oder Nahrung vermittelt. Die bereitgestellte Information wird nicht an eine statische, sondern an eine dynamische Geometrie schwingender Dipole des Flüssigkristalls angekoppelt. Die hohe Energie des Sonnenlichtes oder der Nahrung materialisiert sich als Schwingung bzw. dynamischer Tanz der Wasserdipole in dem dynamischen Flüssigkristall Wasser.

 

Schwingungen lassen sich durch deren Frequenzen bzw. Wellenlängen ausdrücken, denen in der Quantentheorie Energie E = h.n zugeordnet werden. Da der lebende Organismus vor allem der elektromagnetischen Wechselwirkung unterliegt, äußern sich diese Schwingungen des Flüssigkristalls Wasser im wesentlichen als elektromagnetische Wellen bzw. Photonen der Energien E = h.n, z.B. als Licht – die Elektrizität selbst können wir ja nicht beobachten, sondern nur deren Wirkung. Und diese schwingende elektrischen Wasserdipole sowie die elektromagnetischen Wellen, die man im Fall von Zellwasser auch als Biophotonen bezeichnet, fließen durch unseren Körper.

 

Hier beginnt moderne Naturwissenschaft. Wasser hat in seinem optimalen Zustand als Quellwasser bzw. dynamisiertes Wasser nicht nur eine flüssig-kristalline Struktur, sondern vor allem Zustände von geordnet und clusterartig schwingenden, molekularen Dipolen. In solch einem tanzenden Flüssigkristall steckt tatsächlich hohe Ordnung als Information bzw. Negentropie, die als dynamisch-geometrischen Ordnung aufgefasst werden kann.

 

Als Symbol für die Wiederholbarkeit steht der Kreis. Als wissenschaftlich gilt, was wiederholbar, was messbar ist. Aber es gibt weder einen idealen Kreis noch eine ideale Wiederholbarkeit in der Natur! Auch gibt es niemals zwei gleiche Wassermoleküle. Und doch stellen wir jedes Wassermolekül durch das gleiche Symbol H2O dar! Ähnliches gilt für die Jahreszeiten. Jedes Jahr haben wir wieder Sommer – und doch wir wissen, dass uns jedes neue Jahr einen anderen Sommer bringt. In der Natur kennen wir nur die Spirale, sie ist ein Symbol der Evolution!

 

Die Spiralform findet sich auch im Wasser, wenn es sich um frisches Quellwasser handelt und sich gleichsam wie „lebendiges“ Wasser bewegt. Im Wasser findet man auch elektromagnetische Wellen in Form von Licht, das nicht nur eine von der Temperatur des Wassers abhängige Plancksche Wärmestrahlung darstellt, sondern außerdem auch ein zwar schwaches, aber doch nicht-thermisches Leuchten enthält. Aus der Sicht der Quantentheorie besteht dieses nicht-thermische Leuchten aus Lichtquanten bzw. Photonen, die man für Zellwasser auch als Biophotonen bezeichnen kann.

Je höher nun die flüssig-kristalline und spiralig-dynamische Phase im Wasser ist, umso höher ist auch der Informationsgehalt des Wassers in Form von Schwingungen der geordneten Wasserdipole bzw. Cluster und des damit verbundenen Leuchtens. Es sind also tatsächlich elektromagnetische Schwingungen bzw. nicht-thermische Photonen im Wasser mit empfindlichen Geräten (Photoelektronen-Vervielfacher) messbar.

 

Wenn sich Wasser in seiner spiraligen Mäanderform bewegt, dann verwirbeln sich dabei die Wasserdipole, was nach Viktor Schauberger zu einer Implosion und zu einer entsprechenden Photonenemission führt. Bevor Quellwasser dynamisiert ist, bevor es also levitant durch artesische Quellen an die Oberfläche kommt, nimmt es im Inneren der Erde geomagnetische Frequenzmuster als Informationen auf. Wasser hat damit – wie schon oben dargestellt – gleichsam ein Gedächtnis. Dieses Quasi-Gedächtnis ist an eine dynamische Geometrie gebunden, die in der Lage ist, seine Information für einige Zeit zu bewahren. Schwingungen zu Clustern geordneter Wasserdipole finden sich nach dem Trinken von frischem Quellwasser als Informationen auch in unserem Körper, der ja überwiegend aus Wasser besteht und ein nicht-thermisches, offenes und dissipatives System darstellt.

 

Es geht also um die dynamische Ordnung der Wasserdipole zu flüssig-kristallinen Clustern und daher um die dynamische Geometrie des Wassers: letztlich um Information, die im Wasser bewahrt und danach dem Organismus zur Verfügung gestellt wird. Man sollte frisches Quellwasser oder dynamisiertes Wasser aber nicht nur trinken, um gesünder zu sein, sondern auch, weil es kraft der dynamischen Geometrie seiner schwingenden Dipol-Cluster in der Lage ist, unser Bewusstsein zu erweitern.

 

In der ursprünglichen, intakten Natur findet das Wasser Bedingungen vor, unter denen es seine lebenspendenden Eigenschaften voll zur Entfaltung bringen kann. Diese natürlichen Bedingungen sind: dynamischer Fluss, Wirbel bildend, Reinheit von Schadstoff-Informationen, natürliche Regeneration im Falle einer sauberen Atmosphäre. Diese Bedingungen werden von bestimmten Merkmalen begleitet, die Voraussetzung dafür sind, dass Wasser seine natürlichen Eigenschaften wie hochgeordnete dynamische Cluster, Dipolschwingungen und nicht-thermische Photonenemission ausbilden kann, die für das Leben von Mensch, Tier und Pflanze von größter Bedeutung sind. Das ist der wahre Grund für die belebende und reinigende Wirkung des frischen Quellwassers, aber auch des in ähnlicher Weise aufbereiteten, dynamisierten Wassers.

 

Diese Wassereigenschaften sind eng miteinander verbunden und in ihrem Zusammenspiel an der gesunden Entwicklung und Erhaltung von Leben in  all seinen Arten und Formen beteiligt. Warum weist Trink- und Gießwasser in vielen Ländern der Erde diese Eigenschaften nur mehr in geringem Maß auf?  Zurückzuführen ist das aus biophysikalischer Sicht auf unnatürliche Behandlung des Wassers, vor allem aber auf die Umweltverschmutzung in allen drei Sphären: in der Hydro-, der Atmo- und der Lithosphäre. Das kann dazu führen, dass Wasser die dynamisch-geometrische Struktur seiner Cluster und deren Ordnungszustand verliert – der Flüssigkristall Wasser und seine dynamisch-geometrische Struktur fallen dann zusammen, das Wasser verhält sich bloß thermisch. Es fällt in einen dissonanten, chaotischen Zustand, was schädlich auf den Organismus wirkt.

 

Wenn Wasser über mehrere hundert Meter durch Rohrleitungen fließt und dabei dem jeweiligen Rohrleitungsdruck unterliegt, wird aus biophysikalischer Sicht die dynamische Geometrie der nicht-thermisch schwingenden Wassercluster durch den Druck in den Leitungen stark vermindert: es bricht die dynamisch-kristalline, dissipative Phase des Wassers auseinander. Ein normales Leitungswasser hat also allein aus diesem Grund schon nicht mehr optimale biophysikalische Eigenschaften – ganz abgesehen von den chemischen Veränderungen. Es ist daher empfehlenswert, dynamisiertes Wasser zu trinken: es vermittelt uns ein gesünderes Leben. Wenn wir aber bloß thermisches, gleichsam totes Wasser zu uns nehmen, dann schwächt es vielfach unsere Gesundheit.

Wasser ist ein gutes Lösungsmittel, wenn es dynamisiert ist; damit ist es in der Lage, unseren Körper zu entschlacken und uns andererseits durch seine Dynamisierung die lebensnotwendige Information zu vermitteln. Gerade frisches Quellwasser, wie es in der Natur vorkommt, aber auch dynamisiertes Wasser haben diese lebensfördernden Eigenschaften.

 

 

 

 

 

11.  LuxEL-Geräte und  These ihrer Wirksamkeit

 

Normales Leitungswasser tritt über die Einlassöffnung in das LuxEL-Geräten, wird über die Schauberger-Spirale geleitet, fließt spiralig zwischen zwei zylindrischen Gefäße, die mit entsprechenden Frequenzmustern aufbereitet wurden, und tritt spiralig-hydrodynamisch aufbereitet aus der Auslassöffnung wieder aus.

Ein Wassermolekül besteht aus einer chemischen Verbindung von zwei Wasserstoffatomen und einem Sauerstoffatom. Das Wassermolekül hat Dipolcharakter, weil der Atomkern des Sauerstoffes die beiden Wasserstoff-Elektronen wegen seiner hohen Elektronegativität stärker an sich bindet, und es damit zu einer Ladungstrennung innerhalb des Wassermoleküls kommt: der Sauerstoff hat dann den elektrisch negativen, die beiden Wasserstoffatome den elektrisch positiven Anteil des elektrisch Dipols. Die elektrischen Dipole vernetzen sich zu dynamischen fluktuierenden Clustern, welche diese flüssig-kristalline, jedoch dynamische Struktur des Wassers bilden.  Die „Dynamisierung von Wasser” in einer sogenannten „Dynamisierungsmaschine“ ist daher ein physikalischer Vorgang, der einem nachvollziehbaren Prozess in der «Dynamisierungsmaschine» unterliegt. Durch die spiralförmige, biogeometrische und stabilisierende Führung des Wassers nach Viktor Schaubergers Wirbelthesen wird eine laminare Strömung in Wirbelströmungen umgewandelt und wird hydrodynamisch aufbereitet.

Im LuxEL-Geräten erfolgt eine Veränderung der Wasserstruktur durch die „Dynamisierung” der fluktuierenden Clusterstrukturen auf folgende Weise:

„Normales Leitungswasser wird zuerst über die Schauberger-Spirale verwirbelt. Die dem Quellwasser analogen, den beiden zylindrischen Gefäßen magnetisch eingeprägten Frequenzmuster üben Einflusses auf die dynamisch-geometrische Clusterstruktur aus: sie werden informiert. Die „Informationträger“ der Frequenzmustern sind in den beiden zylindrischen Gefäße des LuxEL-Gerätes gespeichert (siehe in der modellhaften Abbildung) platziert. Diese beiden Gefäße wurden mittels einer nur dem Hersteller bekannten hydrologischen Technologie kontaktlos „informiert“ bzw. „reinformiert“. Damit diese „Information” auch erhalten bleibt, ist das LuxEL-Gerät mit einem Gehäusemantel umgeben, welcher gleichzeitig einen Resonanzraum erzeugt. Dieser Gehäusemantel ist mit einer Frequenz von ca. 7.83 Hz (Schumann-Resonanzen) magnetisiert und soll damit schwache Störfelder der Umgebung abschirmen.

 

 

Herr Prof.Dr.Herbert J.Klima.  Alexander Steinke.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Frequenz mustern Informationträger“  befindet sich in zwei zylindrischen Gefäßen.

Spiralförmige biogeometrische Stabilisatoren.

 

 

Gehäusemantel ist magnetisiert mit einer Frequenz von ca. 7.83  Hz (Schumann-Resonanzen), das dem natürlichen Magnetismus der Erde entspricht, und soll damit schwache Störfelder der Umgebung abschirmen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kalkschutz + Rostschutz + Wasserdynamisierung.

Durch Magnetisierung des Gehäusemantels mit der Frequenz des natürlichen Erdmagnetfeldes ca. 7.83 Hz (Schumann-Resonanzen)  werden die Kalziumchlorid – Kristalle verändert. Umwandlung von Calcit in Aragonit. Es ist eine Tatsache, dass ein und dieselbe Substanz (egal ob chemisches Element, oder eine Verbindung) in verschiedenen kristallinen Phasen vorkommen kann und wird als Polymorphie (Vielgestaltigkeit) bezeichnet.

CaCO3  Calcit / Aragonit  Calcit : trigonal Aragonit :o rthorhombisch Beim Übergang von Calcit zu Aragonit erfolgt eine rekonstruktive Phasenumwandlung, wobei die gesamte Calcitstruktur durch Neukristallisation wird geendert  und kleine Aragonitkristalle entstehen. Diese Kristalle können sich in Wasserrohr- und Boilersystemen nicht mehr stark ablagern, wobei sogar bestehende Kalk- und Rostablagerungen abgebaut werden können. Durch die verbesserten Qualitäten des Wassers ergeben sich natürlich viele Vorteile im täglichen Umgang mit die,, Dynamisierungs ” Wasser. LuxEL  Geräte kombiniert auf natürliche Weise Kalk – und Rostschutz mit „Wasservitalisierung bzw Dynamisierung”. Verkalkung wird vermindert. Die Rostbildung wird reduziert und der Kalk bildet deutlich kleinere Kristalle. Schäden durch Rost können zwar nicht mehr rückgängig gemacht werden, aber weitere Korrosionen können Sie mit LuxEL reduzieren. LuxEL  «belebtes Wasser» bewirkt eine Veränderung des Kalkverhaltens. Kalkablagerungen in Rohrleitungen können sukzessive wieder abgebaut werden. Wasserhähne, Perlatoren, Duschköpfe und Armaturen verkalken kaum mehr, Kalkrückstände auf Fliesen, Duschwänden usw. sind leichter entfernbar. Haushaltgeräte können so besser geschont werden und das Wasser fühlt sich spürbar weicher auf der Haut an. In unzähligen Privathaushalten oder in Die Industrie  wurden die positiven Auswirkungen der EL-Technologie Produkte beobachtet und teilweise dokumentiert. Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass klarerweise die unterschiedlichsten Wasserqualitäten ( ph- Werte, Härtegrade, etc.) zur Verfügung stehen und trotzdem immer eine signifikante Erhöhung der Wasserqualität festgestellt werden konnte. Langjährige Erfahrungen haben gezeigt, dass auf die Zugabe von Phosphat und Salzen fast vollständig verzichtet werden konnte. Es entstehen keine Folgekosten für Strom oder chemische Zusätze. Im Privatbereich ergeben sich alle oben genannten Vorteile


[1] H. Klima, „Wasserstrukturen in dissipativen Systemen – Weitreichende Korrelationen zwischen Wassermolekülen“, in: Wasser (Ed. I. Engler), Sommer-Verlag 1988

[2] H. Klima, „Dissipative Systeme am Beispiel Wasser“, in “Struktur und Funktion des Wassers” (Ed. O. Bergsmann), Facultas-Verlag, Wien 1994, 88-133

[3] A. Lehninger, Biochemie, Verlag Chemie, Weinheim 1977

[4] R. Glaser, Biophysik, UTB, Gustav Fischer Verlag, Stuttgart 1986

[5] R. Glaser, Biophysik, UTB, Gustav Fischer Verlag, Stuttgart 1986

[6] Dickersen/Geis: „Chemie – Eine lebendige und anschauliche Einführung“, Verlag Chemie. Weinheim 1981

 

[7] Dickersen/Geis: „Chemie – Eine lebendige und anschauliche Einführung“, Verlag Chemie, Weinheim 1981

Be Sociable, Share!

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

  • RSS
  • Delicious
  • Digg
  • Facebook
  • Twitter
  • Linkedin

Search Site

Popular Posts

APPLICATION OF THE...

In order to realize this aim the authors developed and ...

Congress 2010

XIV Annual International gathering devoted to study of Energy Fields ...

NANOTECHNOLOGIES FOR INVESTIGATION...

Nanotechnology today is a vast field embracing wide diversity of ...

GLIMPSES ON THE...

A redundant issue in the assessment of homeopathy by classical ...

BIOCOMPATIBLE, REGENERATIVE TOOTH...

Totally biocompatible tooth filling materials. Within the traditional, restoration-oriented dentistry ...

Twitter updates

No public Twitter messages.